Planer:innen-Treffen · Oktober 2026
Die internationale Zusammenkunft der Fachschaften für Stadt- und Raumplanung im deutschsprachigen Raum – zu Gast an der TU Wien.
Das Planer:innen-Treffen (P:IT) ist eine semesterweise stattfindende, internationale Konferenz der Fachschaften für Stadt- und Raumplanung im deutschsprachigen Raum.
Die Treffen werden rotierend von den Fachschaften organisiert und an der eigenen Hochschule ausgerichtet. Das letzte P:IT in Wien fand im Sommersemester 2021 statt — nach fünf Jahren ist die Fachschaft Raumplanung der TU Wien erneut Gastgeberin.
Neben Veranstaltungen auf dem TU-Campus werden die rund 180 Gäste in campusnahen Räumlichkeiten untergebracht und verpflegt.
Der fachliche Austausch mit Studierenden anderer Standorte ermöglicht das Kennenlernen neuer Planungsphilosophien und Denkweisen — für zukünftige Planungen essentiell, um vorhandene Qualitäten zu wahren und auf ihnen aufzubauen.
Workshops, Exkursionen und Präsentationen vertiefen ausgewählte, ortsbezogene Themen der Raumplanung.
Raum für Diskussion und Austausch studentischer Anliegen über Hochschul- und Ländergrenzen hinweg.
Studierende knüpfen und pflegen Kontakte zu Kommiliton:innen von den verschiedenen Studienstandorten.
Die Teilnehmenden lernen Wien, seine Planungspolitik und Entwicklungsstrategien intensiv vor Ort kennen.
Die sanfte Stadterneuerung gilt als eines der erfolgreichsten stadtplanerischen Modelle in Wien. Seit den 1970er-Jahren verfolgt sie das Ziel, bestehende Wohngebiete – insbesondere Gründerzeitviertel – behutsam zu modernisieren, ohne sie abzureißen. Im Zentrum stehen der Erhalt der Bausubstanz, die Verbesserung der Lebensqualität und der Schutz der Bewohner:innen. Durch Förderprogramme, Mieter:innenschutzmaßnahmen und Beteiligungsprozesse konnte die Stadt viele Menschen in ihren angestammten Vierteln halten. Doch bei einer kritischen Betrachtung der künftigen Entwicklung wird deutlich, dass sich die Grundlagen dieses Modells verändern und die Frage „Wo kommt das Geld her?“ immer stärker in den Vordergrund rückt.
Besonders der Gründerzeitbestand steht heute unter Druck. Gebäude werden zunehmend als Spekulationsobjekte und wirtschaftliche Ressource behandelt, während gleichzeitig kaum darüber nachgedacht wird, wie leistbarer Wohnraum langfristig erhalten werden kann. Gerade das günstige private Wohnsegment verschwindet zunehmend. Dadurch verändert sich nicht nur die soziale Struktur der Stadt, sondern auch die ursprüngliche Idee der sanften Stadterneuerung. Statt eines Instruments sozialer Stadtentwicklung rücken immer stärker Aufwertung und Kapitalinteressen in den Vordergrund. Diese Entwicklung steht auch im Zusammenhang mit neoliberalen Veränderungen, in denen sich der Staat zunehmend als regulierende und gestaltende Instanz zurückzieht.
Doch die zentrale Frage bleibt: Geht Sanierung wirklich ohne Verdrängung? In der Praxis zeigt sich ein ambivalentes Bild. Während die Politik auf „Erneuerung mit Rücksicht“ setzt, führen Aufwertungen häufig zu steigenden Mieten und setzen die soziale Durchmischung unter Druck. Sanierung wird so zum Motor einer schleichenden Gentrifizierung.
Gleichzeitig stellt der Klimawandel neue Anforderungen an die Stadt. Anpassungen wie Begrünung, Entsiegelung oder die Weiterentwicklung bestehender Gebäude werden immer notwendiger. Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, braucht es jedoch eine stärkere öffentliche Steuerung. Viele Entwicklungen werden heute dem privaten Markt überlassen, obwohl dieser soziale und ökologische Probleme nur unzureichend lösen kann. Dadurch stellt sich die Frage, ob Stadterneuerung wieder stärker als öffentliches Instrument verstanden werden muss – ähnlich wie in den Anfangsjahren der sanften Stadterneuerung.
Wiens Modell zeigt, dass Verdrängung reduziert, aber selten vollständig verhindert werden kann. Die Herausforderung der Zukunft liegt darin, Stadterneuerung nicht nur „sanft“, sondern auch sozial gerecht, klimagerecht und langfristig resilient zu gestalten.
Eröffnung des P:IT mit Begrüßung und organisatorischem Überblick.
Geplante Programmslots für Exkursionen und ortsbezogene Formate; genaue Inhalte werden später veröffentlicht.
Das P:IT steht für fachbezogenen Austausch zwischen Studierenden und Fachschaften. Inhaltliche Details folgen später – stay tuned.
Zum Programm → Zur Stadtaufgabe →
Teilnehmende Hochschulen
Wir sind […]
Jacqueline Gort sie/ihr
Ist bei einem Auftritt von der Bühne gefallen und der Auftritt ging einfach weiter lol
Rebekka Kremser sie/ihr
Bin Spikeball Staatsmeisterin habs davor aber noch nie gespielt und danach auch nicht mehr
Alexander Nenning er/ihm
Hat einen LKW und Traktor Führerschein
Adrian Dabernig er/ihm
War mal Österreichs jüngster Gemeinderat
Dávid Engelputzeder er/ihm
Wollte von Lotte die Haare geschnitten bekommen – wurde geghostet
Sophie Strasser sie/ihr
Bachelor-Präsentation mit blauem Auge gehalten - Ursache: ein Duell mit einer SodaStream-Flasche
Leonie Huber sie/ihr
Gehe nie ohne Skateboard ausm Haus
Timo Kortum er/ihm
Hat einen schwarzen Gürtel (Karate)
Lotte Eppert sie/ihr
Professionelle Freizeitfriseurin. P.S. Anfrage per DM
Paul Freysinger er/ihm
Macht wenn er einen Emoji verschickt unbewusst immer den Gesichtsausdruck des Emojis nach
Hans Buchenauer er/ihm
Hat von einer professionellen Freizeitfriseurin ein Loch in die Haare geschnitten bekommen
Jonas Gurman
Profi für Getränkekostenkalkulation
Caroline Scherling sie/ihr
Hat seit 5 Jahren eine Bleistiftmine in der Hand stecken
Lars Trojan er/ihm
Hat von Lotte die Haare geschnitten bekommen und ist sehr glücklich mit der Frisur
Lune Boesch sie/ihr
Hat in 5 Ländern gewohnt
Martin Frey er/ihm
Hab schon mal innerhalb von einem Tag in jedem Wiener Gemeindebezirk ein Seidl getrunken
Alexandra Weber sie/ihr
Hab schon in 1/3 der Wiener Bezirke gelebt
Adrian Brandenburg er/ihm
Raunzt beim Autofahren über Autofahrende, beim Radfahren über Radfahrende und beim Gehen über alle anderen
Jonas Heilmann er/ihm
Spielt seit 9 Jahren Unterwasserrugby
Konstantin Schultheiß er/ihm
Hat wegen des Abistreichs Hausverbot an seiner Schule
Der Beirat der Fachschaften für Stadt- und Raumplanung (bfsr) vertritt die Studierendenschaften der deutschsprachigen Vollstudiengänge (Bachelor- und Masterabschluss) der räumlichen Planung.
Er übernimmt die hochschulpolitische Vertretung gegenüber Hochschulen und Politik, die Interessenvertretung in Berufsverbänden sowie die Mitarbeit am Hochschultag der nationalen Stadtentwicklungspolitik.
Die Fachschaft Raumplanung der TU Wien ist die einzige österreichische Vertretung im bfsr — und bietet damit eine einzigartige Möglichkeit, sich auch bei Planer:innen aus Deutschland und der Schweiz zu positionieren.
Mehr Informationen unter bfsr.eu und auf Instagram: @bfsr.planungsstudium